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Schottland ...

Land der Ruhe, Land der Seen und der Highlands…!
Schon lange gab es den Wunsch, dieses einmal selbst zu besichtigen, zu erleben!
Im Mai dieses Jahres war es nun endlich so weit!
Wir setzten wir uns für einen Kurztrip ins Flugzeug und steuerten einem fremden und doch vertrauten Land entgegen.
Bei der Ankunft am Flughafen war es irgendwie so, wie an jedem anderen Flughafen auch!
Nichts, abgesehen von der Sprache, deutete darauf hin, dass man sich  in einem fremden Land befand!

Doch kaum hatten wir uns in unseren Leihwagen gesetzt, wurde es spannend!
Linksverkehr!
Wer schon mal 'andersherum' gefahren ist, wird nachvollziehen können, dass sich eine gewisse Unsicherheit breitmacht, denn man sitzt und fährt ja auf der 'falschen' Seite!
Völlig ungewohnt also, steuerten wir das Auto in unser Hotel mit dem schönen Namen Oaktree (Eichenbaum) Inn!

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Die Zimmer waren gemütlich eingerichtet, mit einer großen Fensterfront versehen, von der man aus einen vielversprechenden Blick auf den Loch Lomond hatte. Umgeben von Bergen, sah er still und  verwunschen aus.
Mit einer Fläche von 71 km und einer maximalen Tiefe von 190 m wirkt er sehr eindrucksvoll!
Aber auch ein wenig geheimnisvoll und mystisch.

 

Trotz all der zauberhaften Bilder, die unsere Augen zu sehen bekamen, waren wir innerlich noch nicht wirklich angekommen!
Außerdem drängte uns die Zeit, denn drei Tage sind schnell vorbei und wir wollten so viel wie möglich sehen.
So brachen wir am nächsten Morgen zeitig auf um den Ben Lomond zu besteigen, den Berg am Loch Lomond!

Loch Lomond 

Loch Lomond vom Ben Lomond aus

 

Der Weg schlängelte sich quer durch die Einsamkeit, die nur von ein paar Wildschafen unterbrochen wurde! Und obwohl wir alle zwischenzeitig an unsere Grenzen stießen, war die Idylle, die sich uns bot, einfach unbeschreiblich!
Als wir dort angekommen waren, wo wir hinwollten (was nicht auf der Spitze war), fühlten wir uns wie Könige, weil wir unser selbst gesetztes Ziel trotz einiger Schwierigkeiten erreicht hatten. Man glaubt nicht, wie stark ein Sommerwind sein kann.
Doch die Aussicht war einfach fantastisch!
Vereinzelt konnte man einige Häuser erkennen und für uns Stadtleute stellte sich die Frage, wie man es schafft in so einer Abgeschiedenheit zu wohnen?
Dennoch:
Diese Ruhe, die man fast schon hören konnte, schaffte eine tiefe Ruhe in uns selber!

Der Weg zurück forderte unsere Kräfte dann erneut! Falsches Schuhwerk, rutschige Wege und auch Höhenangst machten uns zu schaffen!
Doch abends im Hotel, als wir den Tag noch einmal Revue passieren ließen, waren die Anstrengungen dieses Tages schon fast wieder vergessen und wir freuten uns auf den Nächsten!

Da Schottland berühmt ist für seine Whiskeybrennereien, machten wir uns auf den Weg, um eine solche Destillerie, mit dem schönen Namen: Glen Goyne zu besichtigen! Die Glengoyne Distillery befindet sich in einem bewaldeten Tal in den südlichen Highlands von Schottland in der Nähe eines kleinen Flusses, der in den berühmten Loch Lomond fließt. Die Brennerei, die ihren Namen auf "Glen Guin "oder Glen of the Wild Geese zurückführt, produziert seit fast 200 Jahren eine außergewöhnlichen Single Malt Scotch Whisky.

Das imposantes Gebäude lud ein
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an einer Führung teilzunehmen! Doch diese lief bereits seit 15 Minuten und auf die nächste wollten wir nicht warten. So schauten wir uns selbstständig um

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Brennblasen der Glengoyne Destillerie

 

und kauften natürlich auch ein!

Anschließend fuhren wir weiter nach Alexandria! Das ist eine Stadt in Westdunbartonshire. Die Stadt liegt an am Leven River, vier Meilen (6 km) nordwestlich von Dumbarton. Alexandria  hat 13.444 Einwohner. Es ist die größte Stadt in der Vale of Leven und liegt an der A82 zwischen Glasgow und Loch Lomond.

Am Nachmittag fuhren wir dann durch die Highlands!
Wenn man das nicht gewohnt ist, kommt es einem schon fast gespenstisch vor.
Weit und breit ist nichts zu sehen außer weiten Landschaften.
Kommt zwischendurch mal ein Ortsschild, dann umfasst dieser Ort vielleicht 5/6 Häuser! Mehr nicht!
Dann erreichten wir unser Ziel: Fort William!

 

Fort William ist die größte Stadt in den Highlands von Schottland! Sie liegt am Ufer des Loch Linnhe und hat ca. 9900 Einwohner!
Hier wollten wir die Kultur und die Sprache des Highlanders erleben. Dies taten wir dann auch eifrig und mit Bedacht. Doch spätestens nach dem Kauf eines Gälisch-Englisch Lexikons wurden wir mit einem gewissen Wohlwollen bedacht.

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Fort William High Street
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Fort William aufgenommen vom Loch Linnhe

 

Auch an diesem Abend waren wir beeindruckt von der Welt um uns herum!

Am nächsten Morgen, dem 3. und letzten Tag wollten wir auch keine Zeit vergeuden und starteten mit unserem Besuch auf Stirling Castle bei Edinburgh.

Stirling Castle ist ein Schloss in Schottland. Es liegt über der Altstadt von Stirling auf dem Schlossberg (Castle Hill), einem steil aufragenden Hügel vulkanischen Ursprungs. Stirling Castle ist nationales Denkmal und wird von der staatlichen Denkmalschutzbehörde "Historic Scotland" verwaltet. Das Schloss spielte aufgrund seiner strategisch günstigen Lage am Fluss Forth eine wichtige Rolle in der Geschichte Schottlands und wurde häufig belagert oder angegriffen.

 

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Stirling Castle, Südwestseite

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scotland07  Die große Halle scotland08

scotland09 Robert the Bruce

 

Nun näherte sich für uns die Zeit des Abschiedes!
Und wir mussten uns beeilen! Denn so ein Flugzeug wartet bekanntlich nicht!

 

Wir hätten gerne noch viel mehr Zeit dort verbracht und sind uns sicher, dass das nicht der letzte Besuch in Schottland war!

 
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